Der Zahn der Zeit ist gezogen Der Zahn der Zeit ist gezogen
Die Fassade des „Grauen Riesen“ an der Feldsieper Straße 32–38 in Bochum- Hamme erstrahlt heute in makellosem Weiß. Die Fensterrahmen umgibt ein grüner Anstrich. Der Zahn der Zeit ist gezogen. Zumal der Eigentümer, die Bochumer Wohnstätten Genossenschaft, den 32 Mietparteien neue Balkone, Wohnungstüren und eine moderne Zentralheizung spendierte. Im Zentrum der zahlreichen Modernisierungsmaßnahmen im einst grauen Riesen im Bochumer Norden stehen vier neue Haushahn Aufzüge vom Typ lifeLine.
Das Projekt
60 Meter lang, 15 Meter hoch, die Fassade unauffällig und grobkörnig verputzt: „Grauer Riese“ hieß der riesige Wohnkomplex im Bochumer Stadtteil Hamme jahrzehntelang im Volksmund. Heute freuen sich die 32 Mietparteien auf den fünf Etagen über einen hellen und freundlichen Anstrich, großzügige Balkone, eine moderne Zentralheizung – und vier neue Aufzüge.
Tief im Westen
Marode kleine Balkone, rauer, schlichter, abblätternder grauer Fassadenputz, Gasetagenheizung, lieblos gestaltetes Treppenhaus: Der „Graue Riese“, wie der fünfgeschossige Wohnkomplex seit seinem Bau 1963 im Volksmund hieß, machte seinem Namen über mehr als 50 Jahre alle Ehre. Wer heute in der Feldsieper Straße 32–38 im Bochumer Stadtteil Hamme vorbeischaut, stößt auf geräumige Balkone, eine modern gestaltete Fassade mit strahlend weißem Anstrich, individuell gestaltete Treppenhäuser mit modernem Etagenleitsystem, Fahrradstellplätze und Zentralheizung.
Keine Frage: Die Wohnanlage mit ihren 32 Einheiten ist im Vergleich zu früher optisch und funktional deutlich aufgewertet. „Das Objekt ist ein gelungenes Beispiel für eine frische Modernisierung, die nicht nur optisch gefällt, sondern auch den Wohnkomfort wesentlich steigert“, sagt der mit der Bauplanung und Baubetreuung beauftragte Innenarchitekt Thomas Stark. Nicht zuletzt dank der vier Haushahn-Aufzüge, die im Zuge der Sanierung von außen an der Nordfassade angebracht wurden. Wenn auch mit etwas Verzögerung.
Der Grund: Nachdem Planung, Baugenehmigung und Ausschachtungsarbeiten für die Fundamente bis Juli 2016 zügig vorangekommen waren, schlugen vor dem Hauseingang Nummer 36 Sonden des Kampfmittelräumdienstes Alarm. Der Verdacht: Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Zum Glück entpuppte sich die vermeintliche Fliegerbombe als harmloses Metallrohr. „Trotzdem hat uns dieser Fund Nerven und viel Zeit gekostet“, verrät Thomas Dovern, Architekt und technischer Leiter der Bochumer Wohnstätten Genossenschaft eG.
Bauplanung und Baubetreuung: stark architektur, innenarchitektur, Thomas Stark
Servicequalität und Effizienz gaben den Ausschlag
So konnten die beteiligten Gewerke die Schächte erst zweieinhalb Monate später als geplant fertigstellen und Haushahn konnte die Aufzüge installieren. „Die restlichen Arbeiten gingen dann sehr schnell“, sagt Dovern. Was die Grundsatzentscheidung für den Anbieter Haushahn und das Aufzugmodell lifeLine nochmals bestätigte.
„Vor allem das Wartungsangebot und die Energieeffizienz haben uns überzeugt“, erzählt Dovern. „Das Preis-Leistungs-Verhältnis war für diese Anlage optimal.“
Energieeffiziente LED Abschalteautomatik
Da die Bewohner die Aufzüge am Tag insgesamt höchstens zwei Stunden nutzen, schaltet sich die LED-Beleuchtung in den Edelstahlkabinen automatisch ab, wenn die Aufzüge stehen. „Eine solche Abschaltautomatik konnte nicht jeder vorweisen“, berichtet Dovern. Mindestens genauso wichtig waren den Eigentümern Preis und Qualität des Service.
Beide Seiten vereinbarten einen Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren. „Damit konnten wir die finanzielle Belastung für die Mieter in sehr moderaten Grenzen halten“, meint Dovern. „Und das Verhältnis zwischen Preis und dem durch die Aufzüge erheblich gestiegenen Wohnkomfort ist nahezu optimal.“
Kundenstimmen"Vor allem das Wartungsangebot und die Energieeffizienz haben uns überzeugt."Thomas Dovern
Architekt und technischer Leiter, Bochumer Wohnstätten Genossenschaft eG