kreuznacher diakonie kreuznacher diakonie

Vom Wohnheim zum barrierefreien Arbeitsplatz

Ein modernes, zweistöckiges Gebäude mit grauen und kastanienbraunen Akzenten, großen Fenstern und einem zentralen Glaseingang. Herbstliche Bäume und goldenes Laub säumen den gepflasterten Weg, der zum Eingang führt.

Vom Wohnheim zum barrierefreien Arbeitsplatz

Schreibtische statt Betten Schreibtische statt Betten

Mit einer aufwendigen Sanierung funktionierte die Stiftung kreuznacher diakonie ein in die Jahre gekommenes Wohnheim zum modernen Verwaltungsgebäude um. Und machte mit einem neu installierten Haushahn Lifeline jahrzehntelangem Treppensteigen ein Ende.

Jahr
2017
Anzahl Aufzüge
1
Standort
Bad Kreuznach
Geschäftsgebäude
Haushahn lifeLine
Bad Kreuznach
675 kg
Neuanlage
Kundenstimmen
"Wir sind ein gemeinnütziger Träger. Wir sehen es daher als Verpflichtung, die vorhandenen Mittel zweckgebunden, verantwortungsbewusst und wirtschaftlich einzusetzen."
Caroline Weyh
Stiftung kreuznacher diakonie

Das Projekt

Fast wie eine kleine Stadt – so wirkt der Campus der Stiftung kreuznacher diakonie im Zentrum des rheinland-pfälzischen Kurorts Bad Kreuznach. Auf einer Fläche von circa 160 Hektar befinden sich hier mehr als 30 gemeinnützige Einrichtungen: von der Tagesförderstätte bis zur Kita. Nur wenige Schritte vom zentralen Diakonie-Krankenhaus entfernt liegt das Haus Exaudi. 

Vom Wohnheim zum barrierefreien Arbeitsplatz

Das Gebäude aus den 1960er-Jahren diente lange als Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Doch: „Das Haus genügte nicht mehr den Ansprüchen, die unsere Kunden und wir an ein barrierefreies, selbstbestimmteres Leben stellen“, erläutert Projektmanagerin Caroline Weyh. Den rund 30 Bewohnern ermöglichte die Stiftung den Umzug in ein nahe gelegenes integratives Neubauprojekt. Der Plan für das Grundstück lautete zunächst: Abriss und Neubau eines Verwaltungsgebäudes.

Kosten sparen durch Sanieren

Eine Entscheidung, die sich anbot. Denn das dreigeschossige Haus verfügte weder über zeitgemäße Räumlichkeiten noch über einen Personenaufzug. Doch Architekt Steffen Jung empfahl die Sanierung – und ersparte der Stiftung damit etwa 30 Prozent der Kosten eines Neubaus. Der Aufwand war dennoch beachtlich: Entkernen, Abbruch der Balkone auf der Eingangsseite, Abbruch der Fensterbrüstungen, komplett neuer technischer Ausbau und Innenausbau.
 

Kundenstimmen
"Aufzug, Tragekonstruktion, Schachtgerüst, Fassadenverkleidung und Dachabdeckung als Komplettpaket: Haushahn liefert alles aus einer Hand."
Steffen Jung
Architekt
Ein modernes Gebäude mit einem gläsernen Aufzug, der im Erdgeschoss neben einem Treppenhaus und großen Fenstern mit Blick auf die Bäume im Freien geöffnet ist.

Blickfang Aufzug

Nach achtmonatiger Bauzeit ist das Gebäude heute kaum wiederzuerkennen. Hinter der modernen Fassade im weiß-grau-magenta Design befinden sich Arbeitsplätze und Besprechungsräume für rund 50 Mitarbeiter der Stiftung. Barrierefreiheit gewährleistet ein mit dunkelgrauen Metallelementen verkleideter Außenaufzug. Das Schachtgerüst des Haushahn Lifeline ist durch 60 Zentimeter breite Glaselemente mit dem Gebäude verbunden – das sorgt für mehr Helligkeit. „Das dreiläufige Treppenhaus ist zwar sehr geräumig, ließ jedoch keine Installation im Treppenauge zu. Den Aufzug im Inneren bis in den Keller zu führen hätte einen großen Eingriff in die Bausubstanz bedeutet“, sagt Steffen Jung.
 

Ein moderner Aufzugsinnenraum mit weißen Wänden, Metallpaneelen, einem Bedienfeld mit Tasten, einem Handlauf auf der rechten Seite und einem Spiegel auf der Rückseite, in dem sich ein Flur außerhalb des Aufzugs spiegelt.

Beauftragt im Paket

Die Stiftung hat bereits mehr als 40 Projekte gemeinsam mit dem Bad Kreuznacher Architekten umgesetzt: vom kleinen Umbau im Kita-sanitärbereich bis zur Planung ganzer Wohnkomplexe. Auch für das Projekt Haus Exaudi übernahm Jung Planung, Ausschreibung und Abwicklung. „Es war der Stiftung wichtig, Aufzug, Tragekonstruktion, Schachtgerüst, Fassadenverkleidung und Dachabdeckung als Komplettpaket zu vergeben. Haushahn lieferte alles aus einer Hand.“

Mobilität mit geringem Verbrauch

Der Haushahn Lifeline bewegt sich dank getriebelosem Antrieb und innovativer Riementechnologie besonders leise. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der aufs professionelle Umfeld ausgerichteten Linie „Marseille“ entsprach auch dem Leitgedanken der Diakonie. „Wir sind ein gemeinnütziger Träger“, betont Stiftungsmitarbeiterin Caroline Weyh. „Wir sehen es daher als Verpflichtung, die vorhandenen Mittel zweckgebunden, verantwortungsbewusst und wirtschaftlich einzusetzen.“ Das gewährleistet der Haushahn Lifeline nicht nur bei der Neuanschaffung, sondern auch im Betrieb: Sein umweltfreundliches Antriebssystem sorgt für einen niedrigen Energieverbrauch.

Kundenstimmen
"Den Aufzug im Inneren bis in den Keller zu führen hätte einen großen Eingriff in die Bausubstanz bedeutet."
Steffen Jung
Architekt

Technische Details Technische Details

Produkt
Haushahn lifeLine
Traglast(en)
675 kg
Geschwindigkeit
1 m/s
Haltestellen
4
Konfiguration
mikroprozessorgesteuerte Einknopf-Sammelsteuerung, Kabine: B x T x H 1.200 x 1.400 x 2.139 mm, Türbreite 900 mm
Ausstattung
Linie „Marseille“: Decke Kunststoff „Bracket“, Kabinenverkleidung „Santorini Weiß“, Kabinentür pulverbeschichtet
Besonderheiten
Außenaufzug, Stahlschachtgerüst verkleidet mit Isopaneelen